Meine Leistungen

Rauhhaarige Hunderassen, wie der Rauhhaardackel und viele Terrier-Rassen (Airdale-, Cairn-, Fox-, Westhighlandterrier) sollten nicht geschoren, sondern getrimmt werden. Das trimmen wird auch zupfen genannt, vielleicht ein Grund, warum viele Menschen hierbei an eine schmerzhafte Behandlung denken. Dem ist aber nicht so. Man kann es sich so vorstellen:

Der Hund schiebt sein neues Haar nach, während das alte noch recht lose in der Haut sitzt. Durch das herauszupfen der Haare, entweder per Hand, Trimmstein oder Trimmmesser, werden die alten Haare entfernt und die Neuen können nachwachsen. Die Haut wird gut durchlüftet so dass der Hund sich wohler fühlt.

Schere ich einen Hund mit Trimmfell hat das zur Folge, dass er optisch vielleicht ordentlich aussieht, das Unwohlsein für den Hund jedoch bleibt, da sich das Althaar immer noch am und im Hund befindet. Eine weitere Folge wäre: Das neue Haar kann sich in seiner Struktur komplett ändern (zum Beispiel den typischen Rauhhaaranteil verlieren und „wolliger“ werden).

Hunde mit viel Unterwolle (zum Beispiel Golden Retriever, Labrador, Schäferhund, Husky etc.) sollte man ausbürsten und die lose Unterwolle entfernen. Dann kann man dem Hund einen abschließenden Schnitt verpassen, indem man Bauch, Beine, Po, Brust, Ohren und Pfoten angleicht und in Form schneidet.

Scheren sollte man dieses Fell nicht. Durch das scheren bis auf die Unterwolle, wird das neuwachsende Fell immer mehr Unterwolle nachschieben, so dass sich die Struktur und das Fellbild auf Dauer (negativ) verändern können.

Ausnahmen, zum Beispiel alters- oder krankheitsbedingt gibt es natürlich immer.

entf

Da war man ein paar Tage mal etwas nachlässig mit dem bürsten und kämmen, und schwupps, schon sind sie da: Filzknötchen! Gerne zwischen den Beinen, in der Lauffalte, an den Ohren (die Krabbelstelle 🙂 ) oder am Popo.

Wenn der Filz noch nicht auf der Haut sitzt, sollte man immer versuchen zu retten, was zu retten ist. Mit den richtigen Entfilzer-Werkzeugen“ kann man viele der Knötchen und verfilzten Stellen ausbürsten. Das ist ein langwieriger Prozess und erfordert viel Geduld von Seiten des Hundes. Aber es ist machbar.

Sitzt der Filz schon als „Mantel“ auf der Haut, hilft manchmal nur noch der radikale Weg: Alles muss runter!

Leider bleibt mir meist nicht viel Spielraum was die Länge angeht, denn um unter den Filz zu kommen, habe ich meistens nur die Wahl, den 3-mm Scherkopf zu nehmen.

Ich höre oft von meinen Kunden : „Er/sie lässt sich nicht bürsten.“ Aber leider gibt es diesbezüglich keine Kompromisse. Habe ich einen Langhaarhund , den ich auch langhaarig halten will, dann MUSS ich ihn bürsten bzw. er sich bürsten lassen.

Und das bringt mich gleich zum nächsten Leistungspunkt:

welpen

Genau aus dem Grund, nämlich dass die Hunde sich so früh wie möglich an die Behandlungen gewöhnen, biete ich Ihnen eine kostenlose Welpeneingewöhnung an.

Hier komme ich zwei-, in Absprache und je nach Hund, auch gern dreimal zu Ihnen, mache Ihre Fellnase mit dem Tisch, der Schermaschine, den Scheren, Kämmen und letztendlich auch mit mir vertraut.

Nutzen Sie dieses Angebot gerne. Nichts ist für den Hund entspannter und schöner, als wenn die Friseurprozedur flott von statten geht und er den Tisch schnell und frisch gestylt wieder verlassen kann und für den Hundefriseur ebenfalls 😉

Die meisten Hunde benötigen das Krallenschneiden eher weniger. Ein Hund der sich genügend bewegt, läuft sich die Krallen eigenständig ab. Und dabei ist es egal ob es Waldboden oder Straße ist.

Leider haben einige Fellnasen das Pech, auch bei ausreichender Bewegung ein sehr ausgeprägtes Krallenwachstum zu haben. Ebenso  viele ältere Hunde. Hier helfe ich mit der Krallenzange nach.